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> Oberarmstraffung (Brachioplastik)

Die dünne Haut an den Oberarminnenseiten kann schnell an Elastizität verlieren.

Um die hängende Haut zu verstecken, tragen die Betroffenen, insbesondere Frauen, im Sommer häufig langärmelige Kleidung. Durch Entfernen des überschüssigen Gewebes von der Oberarminnenseite kann die Form des Oberarmes gut wiederhergestellt werden.

Dabei ist die entstehende Narbe bei anliegenden Armen kaum sichtbar.


> Orangenhaut (Cellulite)

Der feine Unterschied

Cellulite betrifft nicht die Männer, sondern fast nur Frauen. Bei starkem Übergewicht können sich die unschönen Dellen der Haut an Gesäß und Oberschenkel bereits vor dem 25. Lebensjahr entwickeln. Mit zunehmendem Alter tritt Cellulite bei 80 bis 90 Prozent der Frauen in unterschiedlichen Ausmaß auf.

Die extrem ungleiche Geschlechterverteilung beruht auf den Unterschiedenen im Aufbau und in den Eigenschaften der Haut und der Fettverteilung bei Mann und Frau. Auch der unterschiedliche Hormonhaushalt spielt eine Rolle. So ist die Haut bei Männern eher kräftig und derb, sie besitzen eine weniger dicke Unterhautfettschicht bzw. lagern Depofett an anderen Stellen ein und die Kollagenfasern als ein Hauptbestandteil des Bindegewebes, die für die entsprechende Reißfestigkeit und Stabilität des Gewebes sorgen, sind netzförmig ineinander verwoben. Die Lederhaut der Frauen hingegen ist viel elastischer und die Kollagenfasern sind eher parallel angeordnet. Durch diese können sich wachsende Fettzellen leicht hindurchzwängen und die Hautoberfläche ausbeulen. Durch den Einfluss des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen lagern Frauen Speicherfett vornehmlich an Po, Hüften und Oberschenkeln ein. Durch das vermehrte Unterhautfettgewebe fühlt sich die Haut viel weicher an.

Der biologische Sinn dieser besonderen Eigenschaften der weiblichen Haut ist gut nachvollziehbar. Durch die elastische Textur der Kollagenfasern werden extreme Formveränderungen der Haut wie z.B. bei einer Schwangerschaft besser toleriert. Das eingelagerte Fett dient als Reserve für die Stillzeit. Zudem bietet es eine gute Wärmedämmung und liefert Energie für den Nachwuchs. Fett wird östrogenabhängig besonders leicht an Oberschenkeln und Po eingelagert, doch leider wird es außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit nur schwer wieder feigesetzt.


Wie entsteht Cellulite?

Die ungleiche (und ungerechte) Geschlechterverteilung bei der Entstehung von Orangenhaut beruht auf den Unterschiedenen im Aufbau und in den Eigenschaften der Haut und der Fettverteilung bei Mann und Frau. Auch der unterschiedliche Hormonhaushalt spielt eine Rolle.
Die Haut ist aus mehreren Schichten aufgebaut. Eine grobe Einteilung erfolgt in Oberhaut (Epidermis, Zellschicht inklusive Verhornungszellen), Lederhaut (Korium, enthält Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen sowie Sinneszellen) und Unterhaut (Subkutis, enthält Nerven und Blutgefäße, die bis in die Lederhaut, nicht aber in die Oberhaut, reichen). Östrogene, die weiblichen Geschlechtshormone wirken stimulierend auf die Keimzellschicht der Epidermis. Durch die Bindung und Modifizierung freier Radikale bieten Östrogene einen antioxidativen Schutz für die Haut. Weiterhin stimulieren sie die Neubildung von Kollagen und Hyaluronsäure. Kollagen ist wichtig für Elastizität der Haut. Das Bindegewebe des Mannes ist stark vernetzt. Es besteht aus schrägen, über Kreuz verlaufenden Kollagenfasern und vielen kleinen Fettkammern.

Dadurch ist es nicht so stark dehnbar und die Haut ist insgesamt derber. Bei Frauen verlaufen die Kollagenfasern eher parallel, sodass sich wachsende Fettzellen viel leichter zwischen die Fasern schieben können und die Hautoberfläche ausbeulen. Fett wird östrogenabhängig besonders leicht an Oberschenkeln und Po eingelagert. Durch die Fetteinlagerungen und die besondere Beschaffenheit des Bindegewebes ist die Haut bei Frauen viel zarter und fühlt sich weicher an.


Cellulite – Warum gerade ich?

Es bestehen einige entscheidende Unterschiede im Aufbau und in den Eigenschaften der Haut bei Mann und Frau, wodurch sich erklären lässt, dass Cellulite fasst ausschließlich Frauen betrifft. Bei der Entstehung von Cellulite spielt jedoch neben Struktur und Eigenschaften der Haut auch eine gewisse Veranlagung eine Rolle.
Manche Menschen haben genetisch bedingt eine schwache Bindegewebsstruktur. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, häufig aufgrund falscher Ernährung (erhöhte Fetteinlagerung mit deutlichem Anschwellen der Fettzellen, besonders in den Problemzonen) und Bewegungsmangel (Abbau von Muskelmasse und Umbau in Fettgewebe).

Auch der Genuss von Nikotin trägt zur Entstehung von Cellulite bei: die Blutgefäße der Haut verengen sich, was zu einer Abnahme der Stoffwechselleistung führt und die Kollagenfasern werden geschädigt. Liegt bereits eine leichte Form von Cellulite vor, kann sich diese nach und nach verstärken, denn die aufgeblähten Fettzellen behindern den Lymph- und Blutabfluss. Durch den erhöhten Druck in den Gefäßen wird Wasser in das umliegende Gewebe abgepresst und die Haut schwillt zusätzlich an. Ebenfalls zu Wasseransammlungen im Gewebe führt ein durch Krampfadern bedingter Stau in den Gefäßen.

Der Ausprägungsgrad der Cellulite wird in vier Stadien unterteilt:

- Im Stadium eins erscheinen die typischen Dellen der Orangenhaut nur beim Zusammenschieben der Haut („Kneiftest“).

- Im Stadium zwei wird Cellulite durch seitlichen Lichteinfall oder durch Anspannen der Muskulatur sichtbar.

- Im Stadium drei sind die Dellen immer sichtbar.

- Im letzten, dem vierten Stadium sind die Dellen ebenfalls sichtbar.

Hinzu kommt, dass sich die aufgeblähten Fettzellen verkapselt haben und nicht mehr durch konservative Maßnahmen, wie Gewichtsreduktion, Sport und Massage zu entfernen sind.


Cellulite – Wirksame Gegenmaßnahmen

Die Entstehung von Cellulite hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab. Manche von ihnen, wie etwa Struktur und Eigenschaften der Haut oder eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche kann man nicht beeinflussen. Wohl aber Risikofaktoren, die mit dem eigenen Lebensstil und dem Körperbewusstsein zu tun haben.

Die unschönen Dellen auf der Haut, vornehmlich der Gesäß- und Oberschenkelregion, die der Cellulite zur umgangssprachlichen Bezeichnung „Orangenhaut“ verholfen haben, entstehen durch Vorwölbungen von aufgeblähten Fettzellen, die sich zwischen die Kollagenfasern des Bindegewebes schieben. Deshalb ist es zur Vermeidung von Cellulite ratsam auf sein Gewicht zu achten. Bei Übergewicht wird verstärkt Fett eingelagert, besonders in den Problemzonen Hüfte, Po und Oberschenkel. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist hierfür notwendig. Zudem ist das in vielen Obstsorten (z.B. Zitrusfrüchte) enthaltene Vitamin C gut für die Stärkung des Bindegewebes. Um einen Jojo-Effekt zu vermeiden, sollte man auf eine langsame und gemäßigte, dafür aber dauerhafte Kalorienreduktion achten.

Hilfreich beim Abnehmen und gut zur Vorbeugung von Cellulite ist des weiteren sportliche Betätigung. Dabei kommt es vor allem darauf an sich überhaupt zu bewegen und dieses regelmäßig zu tun. Drei Mal wöchentlich eine halbe Stunde sportlich aktiv sein kurbelt den Stoffwechsel an und verhindert, dass ungenutzte Muskelmasse in Fett umgewandelt wird. Besonders empfehlenswert sind Schwimmen, Radfahren, Joggen oder Walken und eine gezielte Problemzonengymnastik. Unterstützend wirken Maßnahmen zur Durchblutungsförderung, wie z.B. Wechselduschen. Regelmäßige Massagen der Haut sorgen für Elastizität und Geschmeidigkeit. Die Massagen können auch mit einer speziellen Bürste oder einem Massagehandschuh durchgeführt werden. Zupftechniken, bei denen kleine Hautpartien mit zwei Fingern angehoben du wieder fallen gelassen werden lösen Verklebungen der Haut und fördern die Durchblutung.


Bei der Cellulite, im alltäglichen Sprachgebrauch als „Orangenhaut“ bezeichnet, handelt es sich um eine Dellenbildung der Haut, die vor allem im Bereich der Oberschenkel und des Gesäßes auftritt und der Haut eine unebene, im Extremfall sogar höckerige Oberflächenstruktur verleiht.
Der früher verwendete Begriff Cellulitis ist unzutreffend und findet keinen Gebrauch mehr, denn die Wortendung „-itis“ steht in der medizinischen Terminologie für eine Entzündung und darum handelt es sich bei dieser Hauterscheinung nicht. Vielmehr  begründet sich das Auftreten dieser Dellen hormonell sowie durch den funktionell bedingten Aufbau der Haut und des Unterhautgewebes. Es hängt jedoch auch von den Lebensgewohnheiten und zu einem gewissen Teil von der genetischen Veranlagung ab ob und wie stark man oder besser gesagt Frau Cellulite ausbildet. In der Tat sind überwiegend Frauen und von den Frauen der überwiegende Teil (bis zu 98%!) betroffen. Cellulite ist keine Erkrankung, verursacht keinerlei Schmerzen, schränkt keine wesentlichen Funktionen des Körpers ein und reduziert auch nicht die Lebenserwartung. Die Dellen und Grübchen werden jedoch aus ästhetischen Gründen als störend empfunden. Trotz der weiten Verbreitung dieses Phänomens in der weiblichen Bevölkerung oder vielleicht gerade deshalb besteht bei vielen Betroffenen ein großer Leidensdruck. Mit zahllosen Kosmetika, Pharmaceuticals, Massagegeräten, Hausmittelchen, Ernährungstipps und Sportübungen wird versucht, die Steppdecke am Po in ein Seidentuch zu verwandeln.

Die letzte Hoffnung wird in einen operativen Eingriff gesetzt. Die Liste der Maßnahmen, die wirklich dazu beitragen können, die Ausbildung von Cellulite zu reduzieren, beschränkt sich auf eine Hand voll. Doch auch hier geschehen keine Wunder und man muss konsequent und geduldig sein.

Die Endermologie bezeichnet eine spezielle Massagetechnik des Haut- und Unterhautgewebes. Sie wird seit über zehn Jahren vor allem zur Behandlung der Cellulite eingesetzt.
Bei der Cellulite, im alltäglichen Sprachgebrauch als „Orangenhaut“ bezeichnet, handelt es sich um eine Dellenbildung der Haut, die vor allem im Bereich der Oberschenkel und des Gesäßes auftritt und mit der anatomischen Struktur der Haut und des Unterhautgewebes in Zusammenhang steht. Die bei Cellulite gut wirksame konventionelle Zupftechnik, bei der kleine Hautpartien mit zwei Fingern angehoben und wieder fallen gelassen werden, wird von einem speziell für die Endermologie entwickelten Massagegerät durchgeführt. Das Gerät besitzt zwei einstellbare Roller und eine exakt dosierbare Saugkraft. Eine Hautfalte wird vom Gerät erfasst und ein- und ausgerollt. So wird die Haut bis in tiefe Schichten schonend und gleichmäßig mobilisiert. Durch die so durchgeführte „Hautgymnastik“ wird der Stoffwechsel angeregt.

Der Abbau von übermäßigem Fettgewebe wird gefördert, die Durchblutung und der Lymphabfluss gefördert. Es kommt zu einer Entschlackung des Körpers, die durch viel Wasser trinken unterstützt werden kann, sodass der Körper die unerwünschten Abbauprodukte des Stoffwechsels besser ausschwemmen kann. Es kann somit durchaus zu einer Gewichtsreduktion kommen.

Die Endermologie ist ein nicht invasives und nicht aggressives Verfahren ohne chemische Substanzen oder operative Verfahren, das durch mechanische Unterstützung für eine Anregung der lokalen Mikrozirkulation sorgt und darüber zu einer Kräftigung des Bindegewebes führt. Das Ergebnis ist eine Verbesserung der Elastizität und des Aussehens der Haut.

Bei der Endermologie wird mit einem speziell für dieses Verfahren entwickelten Gerät eine Art „Hautgymnastik“ durchgeführt, die die lokale Mikrozirkulation und somit den Stoffwechsel anregt, wodurch das Gewebe entschlackt und gefestigt wird.
Das Gerät besitzt zwei einstellbare Roller und eine exakt dosierbare Saugkraft. Eine Hautfalte wird vom Gerät erfasst und ein- und ausgerollt. So wird die Haut bis in tiefe Schichten schonend und gleichmäßig mobilisiert.  Eine Behandlung dauert ca. 35 bis 40 Minuten und läuft ungefähr so wie eine klassische Massage ab, bei der zusätzlich ein spezielles Gerät zum Einsatz kommt, das extra für diese Technik entwickelt wurde. Systematisch werden sowohl die von Cellulite betroffenen Hautregionen als auch das umliegende Gewebe bearbeitet. So wird der Abtransport der mobilisierten Stoffwechselprodukte aus den entsprechenden Hautregionen gewährleistet. Von den Knien aufwärts wird der Körper wie bei einer professionellen Massage durchgearbeitet. Durch den exakt regulierbaren Saugeffekt des Gerätes wird die Haut bis in tiefste Schichten mobilisiert. Die individuell notwendige Intensität wird für den jeweiligen Patienten am Gerät eingestellt. Die Vorraussetzung für einen sichtbaren Erfolg ist eine regelmäßige Durchführung der Behandlung. Die Endermologie findet nicht nur zur Behandlung von Cellulite, sondern auch in anderen Bereichen Anwendung, so z.B. in der Lockerung von Narben oder Muskeln, zur Lymphdrainage sowie zur Vor- und Nachbehandlung einer Liposuktion (Fettabsaugung).

Die Behandlungsverfahren der Endermologie bieten nicht nur kosmetische und therapeutische Vorzüge bei Cellulite, sondern auch Möglichkeiten zur Eindämmung des Alterungsprozesses.
Durch biochemische Umbauprozesse und Veränderungen im Stoffwechsel des Menschen reduzieren sich Dicke und Elastizität der Haut. Die Bindegewebsgrundsubstanz verarmt an Flüssigkeit und das Fettgewebe aus dem subkutanen Fettpolster wird nach und nach reduziert. Die Spannkraft der elastischen Netze, aus denen das Bindegewebe der Haut aufgebaut ist, verringert sich und führt zu einer Verzögerung der Rückstellkräfte von Hautfalten und somit deren dauerhafte Ausprägung. Da sich die Fähigkeit der Haut Wasser zu binden und die Aktivität der Talgdrüsen ebenfalls verringern wird die Haut trockener.

All diese Prozesse führen zur Erschlaffung der Haut, zur Ausprägung dauerhafter Falten und zum Herabsinken der Gesichtszüge. Altersbedingte Hauterscheinungen, wie z.B. Elastizitätsverlust der Haut durch Erschlaffung der Kollagenfasern und Degeneration des Bindegewebes können mit der Endermologie-Behandlung gemildert werden. Durch die Erschlaffung des Bindegewebes tritt Cellulite noch mehr hervor, es bilden sich hängende Wangen und Falten im Gesicht und am Hals. Die Massage mit dem Endermologie-Gerät trägt durch die lokale Anregung der Mikrozirkulation zur Kräftigung des Bindegewebes bei. Kollagene und elastische Fasern des subkutanen Bindegewebes sowie Muskelfasern regenerieren. Vermehrte Fettablagerungen, wie z.B. bei einem Doppelkinn können ebenfalls durch Anregung des Stoffwechsels reduziert werden. Die Elastizität und das Aussehen der Haut werden verbessert.


> Oberschenkel-/Gesäßstraffung

Her mit dem Knack-Po!

Was tun, wenn die Haut an Gesäß und Oberschenkeln z.B. nach extremer Gewichtsabnahme oder aber im Alter durch Verlust der Hautelastizität schlaff wird und es zu einem Überschuss an Haut und Unterhautgewebe kommt, wodurch die Silhouette aufgequollen und faltig wird?
Die Haut verliert mit dem Alter an Elastizität. Ist eine bestimmte Grenze erreicht, zeigen sich Hautüberschüsse, die weder durch Diät noch durch Sport beseitigt werden können.  Vor allem im Bereich des Unterbauches (sog. Fettschürze), der Innenseiten von Oberarmen und Oberschenkeln und des Gesäßes kommt es durch verschiedene Einflüsse auf Haut und Unterhautgewebe, wie z.B. extreme Gewichtsabnahme oder natürliche Alterungsprozesse zu unschönen Verformungen. Auch eine Erschlaffung der Gesäßhaut bei sonst guter Figur, ist möglich. Dieser natürliche Alterungsprozess hat keinen Krankheitswert, stellt jedoch für manche ein ästhetisches Problem dar, das am Selbstwertgefühl nagt. Die Veränderungen von Fettgewebe und Haut können im Bereich der Oberschenkel als sog. Reithose (Fettgewebsansammlung an der Oberschenkel-Außenseite), Hautschlaffheit an der Oberschenkel-Innenseite und Hautschlaffheit im Gesäßbereich, einzeln oder in Kombination, auftreten. Wenn eine alleinige Fettabsaugung (Liposuction) nicht zu hinreichend zufriedenstellenden Ergebnissen führen kann, da die Haut aufgrund der fehlenden elastischen Rückstellkräfte nach dieser Behandlung nicht mehr ausreichend schrumpfen würde, besteht eine weitere Möglichkeit der Hautstraffung in der sog. Dermolipektomie. In diesen Fällen müssen überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt werden. Zur Konturverbesserung kann in den Randbereichen eine Liposuction zusätzlich durchgeführt werden. Das Ergebnis der Oberschenkelstraffung hängt vom individuellen Allgemeinzustand der Patientin, vom Geschick und der Erfahrung des Operateurs und vom Zustand der Hautelastizität ab.


Störende Fetteinlagerungen an den Oberschenkeln können entweder durch Absaugen beseitigt werden oder, bei größeren Hautüberschüssen, mit einer Straffungsoperation. Beide Eingriffe können je nach individueller Situation auch miteinander kombiniert werden.
Bei der Straffungsoperation wird die Form des Oberschenkels bis zum Knie durch Entfernung überschüssiger Haut optimiert. Die dazu nötigen Hautschnitte verlaufen entweder im Schritt oder längsseits der Oberschenkelinnenseite. So kann eine wohlproportionierte Kontur der Oberschenkel zurückgewonnen werden, ohne dass deutlich auffallende Spuren verbleiben. Um das Operationsrisiko möglichst gering zu halten, sollten Sie einiges beachten. Medikamente, die die Blutgerinnung verzögern (z.B. einige Schmerzmittel wie Aspirin®), müssen in der Regel 14 Tage vor der Operation abgesetzt werden, da sie  das Risiko einer Nachblutung nach der Operation erhöhen. Der Operateur entscheidet in Absprache mit dem behandelnden Arzt ob und wann das Absetzen bestimmter Medikamente nötig ist. Des weiteren sollten Sie  bereits zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff und für die Zeit der Wundheilung nach dem Eingriff auf den Nikotinkonsum verzichten. Nikotin mindert die Durchblutung der Organe und der Haut, wodurch es im Operationsbereich zu einer Durchblutungsstörung und zu einer verzögerten Wundheilung kommen kann. Zusätzlich steigt  durch die Wirkung von Medikamenten zur Empfängnisverhütung (Antibabypille) das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosenrisiko). Die Oberschenkelstraffung empfiehlt sich nicht bei starkem Übergewicht. Da bei schlanken Personen bessere ästhetische Ergebnisse erzielt werden, sollten Sie erst Ihr Wunschgewicht erreichen bevor Sie sich operieren lassen.


Die Oberschenkelstraffung wird in der Regel stationär (im Krankenhaus) in Vollnarkose durchgeführt und dauert ca. 2 – 2,5 Stunden. Am Vortag des geplanten Eingriff werden in der Klinik die notwendigen Voruntersuchungen durchgeführt. Dann erfolgt auch das Gespräch mit dem Narkosearzt, der mit Ihnen unter anderem die Wahl der Narkose bespricht.
Er ist während der gesamten Operation anwesend und steuert die Narkose. Für die Dermolipektomie des Oberschenkels gibt es unterschiedliche Operationstechniken, die sich nach Lokalisation, Art und Ausmaß des Hautüberschusses richten und unterschiedliche Narbenverläufe bedingen. Vor der Operation wird die überschüssige Haut vermessen und angezeichnet wodurch auch der Verlauf der zukünftigen Narbe festgelegt wird. Für die Oberschenkelinnenseite gibt es drei Varianten. Wenn die Hauterschlaffung auf das obere Drittel des Oberschenkels begrenzt ist, erfolgt der Schnitt halbmondförmig von der Leiste zur Gesäßfalte. Zieht sich die Hauterschlaffung über die gesamte Oberschenkelinnenseite bis zum Knie, verläuft die Narbe in der Leiste und an der Oberschenkelinnenseite bis zum Knie. Die letzte Variante kommt bei zusätzlicher Erschlaffung/Faltenbildung am Gesäß zum Einsatz. Die Narbe verläuft dann von der Außenseite der Gesäßfalte nach vorn in die Leiste. Bei Fettansammlungen im Bereich der Oberschenkelaußenseite (sogenannte Reithosen) wird durch kleine Hauteinschnitte in der Gesäßfalte Fett abgesaugt (Liposuktion). Nach erfolgter Dermolipektomie werden dünne Drainageschläuche in das Operationsgebiet eingesetzt, damit das Wundsekret ablaufen kann und eine Infektion verhindert wird. Anschließend wird die Wunde verschlossen und ein  fester Verband (Kompressionsverband / Kompressionsmieder) angelegt. Die Drainagen werden nach zwei bis drei Tagen entfernt. Durch die Verabreichung eines Antibiotikums den ersten 24 Stunden soll eine komplikationslose Wundheilung unterstützt werden.

In den Händen erfahrener Spezialisten sind die Erfolgsaussichten einer Oberschenkelstraffung gut. Sie hängen jedoch neben der Erfahrung und dem Geschick des Operateurs und somit einem optimalen Operationsverlauf auch von Ihrer körperlichen Verfassung ab (Allgemeinzustand, Hautzustand, usw.).
Sie müssen sich bewusst sein, dass eine Oberschenkelstraffung Narben hinterlässt. Das spätere Aussehen der Narben hängt nicht allein von der Operation ab, sondern wird auch durch die Nachbehandlung und Ihr eigenes Verhalten beeinflusst. Vor allem sollten Sie sich die nötige zeit nehmen um sich von der Operation zu erholen. Plane Sie daher etwa zwei bis drei Wochen zur Genesung ein. Die während der Oparation eingelegten Drainagen werden nach ca. ein bis drei Tagen und die Hautfäden nach ca. zwei bis drei Wochen gezogen. Die Kompressionsbandage bzw. Kompressionshose müssen Sie sechs bis acht Wochen tragen. Während dieser Zeit sollten Sie auf sportliche Betätigungen verzichten. Es können durchaus Schmerzen im Wundgebiet auftreten, die aber mit entsprechenden Medikamenten gut zu behandeln sind. Möglichst frühzeitiges Aufstehen nach der Operation beugt der Bildung von Blutgerinnseln vor. Dabei den Oberkörper nicht ganz strecken, damit die Nähte entlastet werden und nicht einreißen. Im Bett liegend sollten Sie darauf achten, für Ihren Bauch eine entlastende Position einzunehmen (Knie leicht angewinkelt), ebenfalls damit die Wunde nicht belastet wird und die Nähte nicht einreißen. Für die ersten sechs Monate sollten Sie direkte Sonnenbestrahlung der Narben vermeiden, da sich diese sonst bräunlich verfärben können. Gesunde Ernährung, leichter Sport sowie eine regelmäßige Bindegewebsmassage tragen dazu bei Haut- und Gewebequalität zu verbessern und somit den Operationserfolg zu unterstützen.

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