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> Nasenlippenfalte

Die Korrektur-Möglichkeiten der Nasenlippenfalte sind vielfältig:
 
- das Midface-Lift
- Verlagerung des Wangenfettes (siehe Composite Facelift)
- Fettabsaugung
- Unterspritzung mit Füllmaterialien
- direktes Herausschneiden (Exzision)


Bei wem geht das Midface-Lift nicht?


Bei Patienten mit zu dünner Wangenhaut und bei Männern oder bei Patienten, welche unter einer schweren Akne litten (zu schwere Wangen durch innere Vernarbungen).


Spezielle Komplikationen


Heruntergezogene äußere Augenwinkel oder Abstehen des Unterlides. Einziehung an der Wange bedingt durch den zurückgelassenen Haltfaden. 4-12 Wochen lang auffällige Narbenbildung.


> Nasenkorrektur

Wann ist eine Nasenkorrektur sinnvoll?

Die Nase steht im Mittelpunkt des Gesichtes und damit auch der Persönlichkeit jedes Menschen. Wem die eigene Nase "nicht passt", der leidet oft jahrelang. Eine erfolgreiche operative Korrektur führt deshalb bei allen Betroffenen zu einer großen psychischen Erleichterung und Stärkung des Selbstwertgefühls. Die Operationsverfahren sind seit vielen Jahrzehnten technisch ausgereift und in den Händen eines sorgfältigen und erfahrenen Operateurs sicher und erfolgversprechend.


Wie erfolgt die OP?

Mit unsichtbaren Schnitten im Inneren der Nase wird das Knorpel- und Knochengerüst der Nase in chirurgischer Feinarbeit präpariert und entsprechend Ihren Vorstellungen und Wünschen in Form und Größe verändert.

Dafür verwendet der Plastische Chirurg feinste Instrumente, die für Knorpel, Knochen und Schleimhäute der Nasen speziell entwickelt wurden. Meistens ist ein zu hoher Nasenrücken zu verkleinern, die Nasenspitze anzuheben, die Nasenflügel zu verfeinern und das Knochengerüst zu verschmälern. S

chiefnasen haben oft eine Fehlstellung der Nasenscheidewand, die auch die Nasenatmung behindern kann. Die Begradigung der Nasenscheidewand gehört dann ebenfalls zu der Operation. In Einzelfällen muss auch zusätzliches Gewebe wie Knorpel oder Knochen zum Ausgleich von Sattelnasen oder anderen Defekten eingeplant werden.


Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Mit einem Facelifting wird die Haut gestrafft, und Ihr Aussehen verjüngt sich. Der natürliche Alterungsprozess der Haut lässt sich jedoch auch durch ein Lifting nicht aufhalten, doch können die Alterserscheinungen um ca. 10-15 Jahre zurückversetzt werden. Wie lange das Ergebnis eines Liftings anhält, ist von Ihren individuellen Anlagen und der Beschaffenheit Ihres Gewebes abhängig.

Normalerweise ist es kein Problem, die Operation nach 8 bis 10 Jahren zu wiederholen. Um Ihre natürliche Mimik zu erhalten, werden Ihnen auch nach dem Eingriff einige Fältchen bleiben. Würden rigoros alle Falten geglättet, erhielten Sie ein maskenhaftes Aussehen. Hier sind das Können und die Erfahrung Ihres Chirurgen ganz entscheidend für den Erfolg der Operation.


Anästhesieform und Klinikaufenthalt?


Der Eingriff wird in der Regel ambulant und in Vollnarkose durchgeführt.


Wie bereite ich mich auf die Operation vor?

Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin das Rauchen einstellen, um das Risiko von undrandnekrosen zu vermeiden. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel wie z. B. Aspirin verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden. Wenn Sie Ihr Haar sehr kurz tragen, sollten Sie es vielleicht etwas wachsen lassen, um die Operationsnarben besser kaschieren zu können.


Wie verläuft die Operation?

In Narkose werden vom Chirurgen die Schnitte so gesetzt, wie Sie es zuvor mit ihm besprochen haben. Es ist übrigens nicht erforderlich, dass die Haare vor dem Eingriff rasiert werden. Der normale Schnittverlauf reicht von den Schläfenhaaren etwa 5 cm hinter dem Haaransatz, geht vor dem Ohr vorbei und endet dann hinter den Ohren im Nacken. Bei einem Stirnlifting liegt der Schnitt in Scheitelhöhe und reicht von einem Ohr zum anderen. Die Haut wird entlang der Schnittführung vom darunter liegenden Gewebe gelöst, und das unter der Haut gelegene Bindegewebe, die erschlaffte Mimik-Muskulatur sowie abgesunkene Fettpölsterchen können korrigiert werden.

Hauchdünne Fäden fixieren das abgesunkene Bindegewebe sowie die Muskulatur an ihrem ursprünglichen Platz. Vor allem an der Stirn, im Wangenbereich und in der Augenregion können viele dieser Korrekturen heute endoskopisch vorgenommen werden. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Schnitte sehr viel kleiner ausfallen. Nach dem Schließen der Wundränder mit versenkten auflösbaren Fäden erfolgt die intrakutane Naht. Insgesamt dauert die Operation je nach Ausmaß ca. 3 bis 5 Stunden. Während dieser Zeit hat der Chirurg bildhauerische Feinarbeit zu leisten. Sein Können, seine Erfahrung und sein ästhetisches Empfinden bestimmen das Ergebnis Ihres Liftings.


Was passiert nach der Operation?

Nach der Operation wird Ihre Haut gespannt und geschwollen sein. Auch Blutergüsse im Bereich der Wangen und unter dem Kinn sowie ein leichtes Taubheitsgefühl im gesamten Gesichtsbereich sind völlig normal. Die stärksten Schwellungen treten 1 bis 2 Tage nach dem Eingriff auf und können das Aussehen Ihres Gesichts vorübergehend stark verändern. Die Schwellungen bilden sich innerhalb der folgenden 2 bis 3 Wochen wieder zurück.

Auch sollten Sie sich nicht beunruhigen, wenn Sie Schmerzen hinter dem Ohr spüren. Sie rühren von der Spannung her, mit welcher die Haut fixiert wurde. Ein endgültiges Ergebnis kann je nach Ausmaß des Eingriffs erst nach einigen Monaten beurteilt werden.


Welche Risiken sollten Sie beachten?

Leiden Sie unter Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns diese in jedem Fall mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Außerdem sollten Sie Ihrem Chirurgen mitteilen, ob Sie eine starke Gewichtsreduktion planen, da sich dadurch das Ergebnis verändern kann.


Welche Komplikationen könnten sich einstellen?

Nach einem großen Face- oder Stirnlifting kann das Hautgefühl vor den Ohren oder an der Stirn langfristig beeinträchtigt sein. Ein eventuell postoperativ auftretender Bluterguss kann den Heilungsprozess wesentlich verzögern und wird deshalb durch einen kleinen operativen Eingriff entfernt. Unter der starken Spannung der Gesichtshaut kann es vereinzelt zu Haarausfall im Schläfenbereich kommen. Die Haare wachsen jedoch während der nächsten Monate wieder nach. Durchblutungsstörungen der Haut als Folge von übermäßigem Nikotingenuss können zu Wundrandnekrosen und auffälligen Narben führen. Diese müssen gegebenenfalls nachbehandelt werden.

Stellen sich bakterielle Infektionen ein, kann dies durch die verzögerte, sekundäre Heilung der Wunde zu breiteren Narben führen. Diese können durch einen erneuten kleinen Eingriff korrigiert werden. Schädigungen der Gesichtsnerven, die in fachkundigen Händen nahezu ausgeschlossen sind, regenerieren sich im allgemeinen innerhalb von 3 bis 6 Monaten. Vereinzelt kann es zu Läsionen von Haut- und Muskelnerven kommen, die sich aber selbsttätig innerhalb von Wochen bis Monaten wieder regenerieren. Eine permanente, durch Nervenverletzungen bedingte Störung der Gesichtsmuskulatur ist eine extrem seltene Komplikation.


Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

Die Zeitdauer bis zur völligen Regeneration kann je nach individueller Veranlagung und Ausmaß des Eingriffs sehr unterschiedlich ausfallen. Nach der Operation sollten Sie sich auf jeden Fall für 5 bis 7 Tage völlige Ruhe gönnen. Während dieser Zeit sollten Sie Ihre Haut nicht mit Cremes oder Salben belasten. Ihre Haut hilft sich selbst am besten. Bereits nach 8 Tagen können Sie wieder wie gewohnt duschen und Make-up auflegen. Verzichten Sie während der ersten 4 Wochen auf Nikotin und Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin.

Auch direktes Sonnenlicht sollten Sie für die Dauer von 4 Wochen konsequent meiden. Wenn Sie sich in den darauffolgenden Wochen der Sonne aussetzen, so ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu empfehlen. Ihre sportlichen Aktivitäten können Sie meistens nach 4 Wochen in vollem Umfang wieder aufnehmen.


Die Nase

Sie liegt mitten im Gesicht und gibt diesem durch ihre Form und Größe einen unverwechselbaren Ausdruck. Abweichungen von der typischen Form, Größe oder Stellung der Nase können die Harmonie des Gesichtes deutlich beeinträchtigen. So ist nicht jeder Mensch von der Natur mit einer schönen, ebenmäßigen und geraden Nase versehen.
Abgesehen von diesem nicht unerheblichen Teilaspekt des Selbstwertgefühls, erfüllt die Nase auch verschiedene Funktionen. Die wesentlichen Funktionen der Nase sind Klimatisierung der Atemluft, Riechvermögen, Reflexsteuerung und Abwehr von Keimen. Voraussetzung für eine regelrechte Funktion der Nase sind eine ungestörte Nasenatmung sowie eine normal funktionierende Nasenschleimhaut. Die Nasenatmung kann ebenfalls durch Formveränderungen der äußeren Nase, aber auch durch eine schiefe Nasenscheidewand, eine verengte innere Nasenklappe oder vergrößerte Schwellkörper (Nasenmuscheln) im Naseninneren beeinträchtigt sein. Auch eine abnorme Volumenzunahme der nasalen Schleimhaut, die an einer deutlichen Volumenzunahme der Schwellkörper der Nase erkennbar wird (Hyperplasie der Nasenmuscheln), kann die Nasenatmung behindern. Störungen von Form und Funktion der Nase lassen sich operativ beseitigen oder zumindest verringern. Um die Nasenluftpassage zu normalisieren erfolgt meist eine Begradigung der Nasenscheidewand (Septumplastik), bei der unter Schonung der Septumschleimhaut der verbogene Knorpel bzw. Knochen entfernt, begradigt und einem Mosaik ähnlich wieder eingesetzt wird. Eine entsprechende Schienung gewährleistet anschließend, dass die Nasenscheidewand gerade zusammenwächst. Bei Bedarf kann gleichzeitig eine operative Verkleinerung der Nasenmuscheln (Konchotomie, hintere Enden-Operation) durchgeführt werden.

Die Nase besteht im Wesentlichen aus knöchernen und knorpeligen Anteilen, die ein pyramidenförmiges Grundgerüst bilden. In der Mitte der von diesem Gerüst gebildeten Höhle ragt die Nasenscheidewand hervor und teilt diese im Idealfall in zwei symmetrische Hälften.
Die Nasenscheidewand ist im vorderen Anteil knorpelig und im hinteren Anteil knöchern. Durch eine Nasenkorrektur (Rhinoplastik) kann die Nase verkleinert, aber auch vergrößert werden. Somit sind Korrekturen in Form und Länge der Nase möglich. Auch der Winkel zwischen Oberlippe und Nase kann durch einen operativen Eingriff verändert werden. Eine Korrektur der Nase kann aus rein ästhetischen Gründen, oft aber auch zur Funktionsverbesserung (z.B. Nasenatmung) oder nach Geburtsdefekten und Unfällen durchgeführt werden. Je nach Umfang des vorzunehmenden Eingriffs wird die Nasenkorrektur entweder in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt. Es gibt zwei verschiedene Zugangswege, um Knorpel und Knochen frei zu legen und so eine Korrektur zu ermöglichen. Entweder wird der Schnitt von außen gesetzt und der Nasensteg aufgeklappt oder der Eingriff wird vom Naseninneren aus durchgeführt. Durch einen Zugang von der Innenseite der Nase entfallen äußerlich sichtbare Narben. Äußere Schnitte führen jedoch meist zu kaum sichtbaren Narben. Sie können am Nasensteg, am Ansatz der Nasenflügel, hinter der Nasenspitze oder am seitlichen Nasenabhang erforderlich sein. Die Operation dauert in der Regel anderthalb bis zwei Stunden.

Bei der Rhinoplastik (Nasenkorrektur) werden überschüssige Knorpel- und Knochenanteile entfernt bzw. schiefstehende Anteile begradigt. Die Haut passt sich der neugeschaffenen Nasenform problemlos an.
 
Die erforderlichen Schnitte können entweder von außen oder von innen gesetzt werden. Beim Zugang von Außen wird zunächst die Haut der Nase von Knorpel und Knochen abgelöst. Analog hierzu wird beim Zugang von innen die Nasenschleimhaut von den darunter liegenden Strukturen angehoben. Danach erfolgt die gewünschte Formgebung der Flügel- und Dreiecksknorpel und des Nasenrückens. Bei einer schiefen Nase muss die Nasenscheidewand meist ebenfalls korrigiert werden. Bei umfangreichen Korrekturen, etwa im Rahmen einer Gesichtsfehlbildung (z.B. Mund-Kiefer-Gamenspalte), oder Patienten mit sehr dünner Haut wird der Zugang von Außen bevorzugt. Für die dauerhafte Anhebung einer stark abgesunkene Nasenspitze, ist ein zusätzlicher Schnitt im Bereich der Nasenwurzel erforderlich. Bei Eindellungen des Nasenrückens (Sattelnase) oder einer zu kleinen Nase kann ein Aufbau durch Einpflanzen von Knorpel- oder Knochenmaterial erfolgen. Bei einer Korrektur der Nasenmuscheln, die sich im Inneren der Nasenhöhle befinden, wird die Schleimhaut verkleinert und/oder der Knochen, auf dem der Schwellkörper aufsitzt, verlagert bzw. teilweise oder ganz entfernt. Zur Vermeidung sichtbarer Unebenheiten bei sehr dünner Nasenhaut des Patienten, kann die Nase mit einem Muskelhauttransplantat (z.B. vom Kaumuskel) oder mit Fremdmaterial aus der Gewebebank unterfüttert werden. Nach der Operation wird die Nase von außen durch einen Verband aus Gips, Kunststoff oder Metall geschient. Bei einer Operation der Nasenscheidewand ist für mehrere Tage eine Tamponierung von innen erforderlich.

Wenn Sie sich entscheiden eine operative Nasenkorrektur durchzuführen, sollten Sie einiges zur Vorbereitung auf die geplante OP sowie zum Verhalten nach der Rhinoplastik beachten.
Wenn Sie blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen (z.B. Aspirin®, Marcumar ®), entscheidet der Operateur ob und wann diese unter Kontrolle Ihres behandelnden Arztes abgesetzt werden müssen. Da Nikotin die Durchblutung senkt und somit die Wundheilung verzögert, wodurch das kosmetische Ergebnis deutlich schlechter sein kann, empfiehlt es sich zwei bis vier Wochen vor dem Eingriff auf das Rauchen zu verzichten oder zumindest den Nikotinkonsum weitestgehend einzuschränken. In der ersten Zeit nach dem Eingriff sollten Sie mit erhöhtem Oberkörper und ausschließlich in Rückenlage schlafen, damit die Schwellungen möglichst rasch abklingen, wobei dieses zusätzlich durch eine konsequente Kühlung der Lider unterstützt werden kann. Wie lange Sie nach der OP den stabilisierenden Verband tragen müssen, entscheidet der Operateur. Solange die Nase durch Tampons verlegt ist, sollten Mund und Rachen durch ausreichende Flüssigkeitsaufnahme (z.B. Tee, kohlensäurefreies Mineralwasser, Milch) befeuchtet werden, um einer Austrocknung der Schleimhäute vorzubeugen. Duschen und inklusive Haare waschen ist grundsätzlich möglich. Am Tag der Tamponadenentfernung sollte jedoch nicht geduscht werden um das Nachblutungsrisiko zu minimieren. Da durch die Tamponade die Schleimzirkulation in der Nase beeinträchtigt wird, kann es zu einem Sekretstau mit Kopfschmerzen und Kopfdruck kommen.

Das spätere Aussehen der Narben hängt auch wesentlich von der Nachbehandlung und Ihrem eigenen Verhalten ab. Deshalb sollten Sie bestimmte Hinweise beachten um das Ergebnis der operativen Nasenkorrektur optimal zu unterstützen.
Unnötige Bewegungen, die Zug oder Spannung auf die Wundränder ausüben, sollten Sie bitte möglichst vermeiden, da sie die Narbenbildung ungünstig beeinflussen. Durch kleine, quer zum Narbenverlauf geklebte Pflasterstreifen können Sie das Operationsgebiet zusätzlich ruhigstellen. Auch wenn die Tamponade bereits entfernt wurde, sollten Sie keinesfalls schnäuzen, sondern das Nasensekret nur abtupfen. Beim Niesen sollten Sie den Mund weit öffnen. Es empfiehlt sich außerdem möglichst wenig zu sprechen und zu lachen, da dies einen negativen Einfluss auf den Operationserfolg haben kann. Die Zähne bitte nur vorsichtig putzen. Nach Tamponadenentfernung erfolgt eine regelmäßige Pflege der Nasenschleimhaut mit Meersalzspülungen, abschwellenden Nasentropfen, Nasensalbe und einem Spray. Nach einer Woche kann die Nasenpflege auf Meersalzspülungen und Nasenspray reduziert werden und sollte ca. 8 Wochen fortgeführt werden. Der stationäre Krankenhausaufenthalt dauert üblicherweise 3 bis 4 Tage. Der Verband und eventuell verwendete Fäden werden ca. 5 bis 7 Tage nach der Operation entfernt. In den ersten 2 bis 3 Monaten ist die Nase noch sehr empfindlich. Deshalb sollten Sie alles vermeiden, was die Nase zum Schwellen bringt oder Druck ausübt (z.B. körperliche Anstrengung, Sport, Sonnenbäder, Sauna, Tragen einer Brille) Kontaktlinsen können bereits am Tag nach der Operation eingesetzt werden. Eine intensive Sonnenbestrahlung der Narben sollten Sie für 2 bis 3 Monate vermeiden.


> Narkose (Anaesthesie)

Die Narkose oder auch Allgemeinanästhesie ist ein medikamentös herbeigeführter, kontrollierter Zustand der Bewusstlosigkeit.

Die Narkose ermöglicht die Durchführung von besonders schmerzhaften oder anderweitig nicht vom Patienten tolerierbaren Prozeduren in der Human- und Veterinärmedizin.

Eine wissenschaftliche Beschreibung der Narkose lautet pharmakologisch induziertes, reversibles Koma. Die künstlich herbeigeführte Narkose bewirkt somit die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung des zentralen Nervensystems (ZNS) mit Herbeiführung von Bewusstseinsverlust (Schlaf) und Ausschaltung des Schmerzempfindens (Analgesie).

In vielen Fällen ist zusätzlich die schlaffe Lähmung der Willkür-Muskulatur erwünscht. Die Narkose geht mit einer Dämpfung von Reflexen einher.

Die Narkoselehre ist ein Teilgebiet der Anästhesiologie. Sie wird in Deutschland, wie in den meisten Industriestaaten, von speziell weitergebildeten Fachärzten durchgeführt (Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Anästhesist). In manchen Ländern allerdings übernimmt nichtärztliches Fachpersonal (in den USA Nurse Anaesthesists, in Schweden Anestesisjuksköterskor) unter Verantwortung eines Anästhesisten die meisten Narkosen.


> Haarentfernung (Nadelepilation)

Haarentfernung – Schonend und dauerhaft mit der Nadelepilation

Die Nadelepilation zählt eigentlich zur apparativen Kosmetik. Sie wurde bereits 1875 erstmals in den USA angewendet und im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt und verfeinert.
Die Elektroepilation ist die einzige anerkannte Methode mit Langzeitherfahrung und unanhängig von Haarfarbe, Haarstärke oder Hautfarbe. Eine hauchdünne Sonde aus speziellem Stahl (wie es auch in der Chirurgie verwendet wird), die auf Haarstärke und Follikeltiefe abgestimmt ist, wird in jeden Haarfollikel eingeführt. Über diese Sonde wird ein genau dosierte Stromimpuls in den Follikel hineingeleitet, der dadurch dauerhaft geschädigt wird. Da im Haarfollikel die Haarwachstumszellen liegen, kann das Haar nun nicht mehr nachwachsen. Es gibt zurzeit drei verschiedene Methoden der Elektroepilation: die Thermolyse (Hochfrequenzelektrokoagulation), die Elektrolyse und die Blend-Methode.

Bei der Flash- oder Thermolysemethode wird mit ultrakurzen Hochfrequenzimpulsen gearbeitet, die die Wassermoleküle rund um den Haarfollikel in Schwingungen versetzen. Die entstehende Wärme führt zur Koagulation der Gewebe- und Wachstumszellen in der Haarwurzel. Diese Methode ist sehr schnell, funktioniert jedoch nur bei gerade gewachsenen Haaren. Die Elektrolysemethode verwendet Gleichstrom. Dieser produziert im Haarfollikel eine Natronlauge, die auf chemischem Weg die germinativen Zellen zerstört. Der elektrische Impuls ist viel länger als bei den anderen Verfahren. Es ist relativ langwierig und wird nur an sehr empfindlichen Stellen verwendet. Bei der Blendmethode werden der hochfrequente Wechselstrom (Thermolyse) und der Gleichstrom (Elektrolyse) miteinander kombiniert. Es entsteht in kurzer Zeit eine Natronlauge, die zusätzlich erwärmt wird.

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Praxisklinik Dr. med. Thomas Lorentzen  Kosten | News | Kontakt | Impressum