> Laserbehandlung
Dauerhafte Haarentfernung
Heutzutage gilt ein zu starker Haarwuchs, vor allem bei Frauen, als unästhetisch. Medien und Marketing bestätigen den Trend zu glatter, haarloser Haut. Gerade im Sommer, wo man gerne viel Haut zeigt, tritt das lästige Problem der Haarentfernung in den Vordergrund. Eine Rasur geht schnell, muss aber alle paar Tage gemacht werden und führt nicht selten, gerade in empfindlichen Bereichen zu Hautirritationen. Eine Epilation hält dagegen mehrere Wochen an, ist jedoch wenn sie mechanisch, d.h. mit Wachs oder einem Epiliergerät erfolgt zeitaufwendig und teilweise schmerzhaft. Chemische Produkte können zu Hautreizungen und Unverträglichkeiten führen und die Haut austrocknen, die im Sommer ohnehin schon einen erhöhten Feuchtigkeitsbedarf hat. Die dauerhafte Haarentfernung bietet dagegen bietet viele Vorteile und kann je nach individuellen Wünschen und Vorraussetzungen mit verschiedenen Methoden durchgeführt werden. Schon nach einer einzigen Sitzung ist eine deutliche Reduktion der Körperbehaarung an den behandelten Stellen sichtbar. Eine regelmäßige Wiederholung der jeweiligen Behandlung bis zum gewünschten Endergebnis führt zu dauerhaft glatter und haarloser Haut und erspart Ihnen von da an eine Menge Zeit, die Sie z.B. in die Suche nach neuen Miniröcken investieren können. Bei der dauerhaften Haarentfernung kommen folgende Methoden zum Einsatz: Laser- und Lichtbehandlungssysteme, ELOS-Technologie (elektro-optische Synergie) und Elektroepilation (Thermolyse, Elektrolyse und Blend-Methode).
Dauerhafte Epilationsverfahren sind nur bei Haaren erfolgreich, die sich in der Wachstumsphase befinden. Insgesamt gibt es drei Phasen der Haarentwicklung, weshalb eine mehrmalige Anwendung dieser Verfahren nötig ist, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Die verschiedenen Wachstumsphasen werden in vier Zyklen unterteilt: Anagenphase (Wachstumsphase), Telogenphase (Ruhephase), Katagenphase (Abbauphase) und Exogenphase (Haarausfall). Es können während der Behandlung nur Haarfollikel verödet werden, die sich in der Wachstumsphase befinden. Das sind ca. 20 bis 30% der Haare, der Rest befindet sich in der Ruhephase. Das Haarwachstum ist abhängig von der ethnischen Herkunft, dem Alter, der Körperregion, dem Hormonverhalten und der Medikamentenzufuhr. Die Körperbehaarung folgt in Bezug auf die Hormonsensibilität anderen Wachstums- und Entwicklungsmodalitäten als das Kopfhaar. Bei der Geburt ist der gesamte menschliche Körper bis auf wenige Ausnahmen vom Primärhaar (Vellushaar) bedeckt. Dieses ist ein markloser, unpigmentierter Flaum. Durch die vermehrte Ausschüttung von Androgenen (männlichen Geschlechtshormonen) wandelt sich das Vellushaar während und nach der Pubertät geschlechtsspezifisch in Terminalhaar um. So entsteht die terminale bzw. erwachsene Körperbehaarung, bei Frauen in der Schamgegend, unter den Achseln sowie an Armen und Beinen. Die Funktion der Körperbehaarung wurde weitestgehend durch das Tragen von Kleidung ersetzt. Sie stellt ein Rudiment des Fells der Säugetiere dar und erfüllt als solches keine wesentliche Funktion mehr. Durch Vergrößerung der Oberfläche unterstützen sie die Temperaturregelung indem sie die Wärmeabgabe erleichtern (z.B. unter den Achseln) oder sie schützen bestimmte Stellen des Körpers (z.B. Schambereich). Außerdem verstärken sie die Sensibilität der Haut, indem sie Berührungen an die Haut weiterleiten, wodurch es zu einem Verstärkereffekt kommt.
Bei der Verwendung von Laserbehandlungssystemen zur dauerhaften Haarentfernung wird das Haar großflächig Laserimpulsen ausgesetzt. Es gibt verschiedene Arten von Lasern, so z.B. länger gepulste (bis 50 Millisekunden) Festkörper- (Alexandrit-, Nd:YAG- oder Rubinlaser) oder Diodenlaser. Das vom Laser erzeugte Licht wird von der Haarwurzel absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die lokale Wärmeentwicklung führt zu einer Verödung der Haarwurzel. Die Laserstrahlung wird dabei vom körpereigenen Pigmentfarbstoff Melanin absorbiert, deshalb funktioniert die Lasertechnik auch im Wesentlichen bei dunklen Haaren bzw. Haarfollikeln, die viel Melanin enthalten. Weiße Haare können deshalb mit dieser Methode nicht entfernt werden. Die unter der Haut liegenden Haarwurzeln werden in den entsprechenden Arealen mit einem kurzen, hochenergetischen Laserimpuls bestrahlt. Das Laserlicht wird dabei von einem modernen, computergestützten Mustergenerator erzeugt, der eine schnelle und gleichmäßige Behandlung ermöglicht. Durch eine ständige Kühlung über das Laserfenster ist die Behandlung schmerzarm und die Haut wird gegen unangenehme Reizungen geschützt. Man verspürt bei der Behandlung in der Regel nur einen leichten Schmerz, der etwa einem feinen Nadelstich gleicht, und Ihnen anzeigt, dass der Laserimpuls erfolgreich gesetzt wurde. Da die Lasertherapie schmerzarm ist, kann auf eine örtliche Betäubung in der Regel verzichtet werden. Ein deutlicher Erfolg ist unmittelbar nach der ersten Behandlung noch nicht erkennbar, da die Haarwurzeln nur langsam geschädigt werden. Im Laufe der nächsten Wochen und mit jeder weiteren Behandlungssitzung wird das Ergebnis sichtbar. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich dabei nach Haarfarbe, Hautdicke, Stärke und Pigmentierung der Haares sowie der Empfindlichkeit Ihrer Haut.
Zu den Lichtbehandlungssystemen, die für eine dauerhafte Haarentfernung verwendet werden, zählt die IPL-Technologie. Die Abkürzung steht für intensives gepulstes Licht (intensive pilsed light). Die Photoepilation wiird auch als Blitzlampentechnik oder (Xenon-)Pulslichttechnik bezeichnet. Sie zählt zu der neuesten Generation der Haarentfernungssysteme und gilt als alternative Weiterentwicklung der Laserepilation. Die Blitzlampe arbeitet, genau wie der Laser, mit hochenergetischem Licht, jedoch nicht mit einer festen Wellenlänge, sondern mit einem Breitbandspektrum an Licht. Die Emissionswellenlämgen liegen dabei im hautverträglichen Bereich von 550 bis 950 Nanometern (nm) bei einer Impulsdauer von 10 bis 340 Millisekunden. Die Behandlung ist dadurch gewebeschonend, sicher und relativ schmerzarm. Die hochenergetische Blitzlampe erzielt im Gegensatz zum Laser eine bessere Eindringtiefe in die Haut. Durch die kürzer einstellbare Pulsdauer erfolgt mit dem IPL-System eine sichere und schmerzarme Behandlung. Auch große Flächen wie Beine oder Rücken können in relativ kurzer Zeit behandelt werden. Die Blitzlampe basiert auf der Nutzung von intensivem hochenergetischem Pulslicht, das von einer computergesteuerten Xenon-Lampe ausgestrahlt wird. Das Licht wird auf langwelliges Rotlicht, welches unschädlich ist, gefiltert. Dieses wird von dem im Haarschaft und Haarfollikel enthaltenen Pigment (Melanin) absorbiert und dort in Wärme umgewandelt. Der Haarfollikel wird auf etwa 70°C erhitzt, das darin enthaltene Protein verkocht und wird vom Körper aufgelöst, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Dieser Vorgang ist jedoch nur in Haarfollikeln möglich, die sich in der Wachstumsphase (Anagenphase) befinden. Die behandelten Haarfollikel werden irreversibel zerstört. Es kann sich kein neues Haar mehr bilden.
> Lidplastik
Wann ist eine Lidplastik sinnvoll?
Augenfältchen, Tränensäcke und erschlaffte Augenlider sind, familiär bedingt, mehr oder weniger stark ausgeprägt und bewirken im Extremfall krankhafte Gesichtsfeld-einschränkungen. Dieser natürliche Alterungsprozess führt zu einer unschönen Veränderung der Augenpartie und beeinträchtigt eine jugendliche Erscheinung. Eine Lidplastik erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen, und nur Sie können darüber entscheiden, ob und in welchem Alter Sie sich diesem Eingriff unterziehen wollen.
Was passiert bei dem Eingriff?
Mit der Lidplastik wird die überschüssige Haut an Ober- und Unterlidern mit dem Skalpell entfernt. Das Ausmaß der Korrektur hängt stark von dem individuellen Zustand Ihrer Lider ab. Indem die Haut an den Lidern exakt vermessen wird, kann ein gleichmäßiges, symmetrisches Ergebnis erzielt werden. Die Straffung von Haut und Muskulatur ergibt sich von selbst, wenn die überschüssige Haut entfernt wird - in etwa ist das soviel, wie mit zwei Fingern gefasst werden kann. Die aus Fettgewebe bestehenden sogenannten Tränensäcke werden dabei schonend mit entfernt. Bei starken Lachfalten in den Unterlidern wird zusätzlich ein Teil der überstarken Lidmuskulatur weggenommen.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Nach der Operation sind die Unterlider im Ruhezustand faltenlos, nicht jedoch beim Lächeln. Auch kann die mitunter dunkle und extrem dünne Haut der Unterlider durch den Eingriff nicht aufgehellt oder gefestigt werden. Zurück bleibt eine feine, dünne Linie, die sich an den natürlichen Lidfalten orientiert. Die Oberlider sind nach dem Eingriff deutlich glatter, der Blick wird offener und die Augen wirken strahlender.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt?
In der Regel wird der Eingriff ambulant durchgeführt. Eine Beruhigungsspritze nimmt Ihnen Nervosität und Aufregung und sorgt dafür, dass Sie den Eingriff im Halbschlaf erleben. Für die örtliche Betäubung erhalten Sie an den vier Lidern mit einer winzigen Kanüle je einen Einstich, den Sie kaum spüren werden. Sie können die Klinik unmittelbar nach dem Eingriff verlassen und sich nach Hause bringen lassen. Wollen Sie von der Operation jedoch nichts mitbekommen, so können Sie auch in Vollnarkose operiert werden. Dafür müssen vor Ihrem Operationstermin die notwendigen Untersuchungen durchgeführt und die Narkose mit dem Anästhesisten besprochen werden.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Vor der Operation benötigen Sie eine augenärztliche Untersuchung, um Schädigungen der Netzhaut und des Augenhintergrunds auszuschließen. Den Befund legen Sie bitte zum Operationstermin vor. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie keine Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin, einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten. Beschaffen Sie einen kleinen Vorrat an Kompressen sowie zwei bis drei weiche Kühlelemente. Auch eine Migränemaske leistet gute Dienste. Weitere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Sie sollten jedoch ungeschminkt und ausgeruht sein und eine dunkle Sonnenbrille mitbringen.
Wie verläuft die Operation?
Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet der Chirurg über die Schnittführung, die zu einem optimalen Ergebnis führt. Mit einem Stift zeichnet er dazu eine exakte Skizze auf die Haut. Die überschüssige Haut wird in viel Feinarbeit mit dem Skalpell entfernt. Genäht wird mit fortlaufenden, extrem dünnen Fäden, die in der Haut versenkt werden und äußerlich nicht sichtbar sind (intrakutan). Der Eingriff dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden.
Was passiert nach der Operation?
Direkt nach der Operation wird es zu mehr oder weniger starken Schwellungen Ihrer Augen kommen, die nach 1 bis 2 Tagen wieder abklingen. Außerdem werden Sie Blutergüsse rund um die Augen haben. Der Bluterguss setzt sich in den Unterlidern ab und verschwindet innerhalb einer Woche. Da die Naht genau in den bei geöffneten Augen entstehenden Lidfalten zu liegen kommt, ist sie in der Regel bereits nach 8 Tagen kaum mehr sichtbar. Musste der Schnitt jedoch über die äußere Begrenzung der Augenhöhle geführt werden, so können diese zusätzlichen 1 bis 2 cm langen Narben noch einige Wochen gerötet sein. Ihre Lidspalte kann etwas kleiner erscheinen, was vor allem von den Schwellungen herrührt. Nach einigen Wochen bildet sich dies jedoch vollständig zurück.
Welche Risiken sind sonst zu beachten?
Leiden Sie unter Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns diese in jedem Fall mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.
Welche Komplikationen können sich einstellen?
Nachblutungen sind äußerst selten, können jedoch 1 bis 2 Tage nach der Operation auftreten. Nach der Unterlidstraffung kann es je nach Ausdehnung des Blutergusses und der individuellen Narbenbildung zu einem vorübergehenden leichten Abstehen des Unterlids und zu einem vermehrten Tränenträufeln kommen. Dieses Risiko besteht vor allem bei älteren Patienten und bei Zweiteingriffen. Bilden sich diese Erscheinungen nicht innerhalb von 6 Wochen selbständig wieder zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich werden. Bei Patienten mit einer Veranlagung zu überschießender Narbenbildung sind die Schnittlinien eventuell für mehrere Wochen etwas derb und gerötet. In diesem Fall beraten wir Sie über die geeignete Nachbehandlung. Eine leichte Trockenheit der Augen nach der Operation ist normal. Sollten Ihre Augen aber stärker gereizt oder gerötet sein, so konsultieren Sie am besten Ihren Augenarzt. In der Fachliteratur sind einige wenige Fälle einer bleibenden Sehstörung bekannt. Als Ursache dafür muss eine Arteriosklerose der Augengefäße angenommen werden. Durch die augenärztliche Untersuchung wird dieses Risiko jedoch ausgeschlossen; wir weisen hier der Vollständigkeit halber darauf hin.
Wie erfolgt die Nachbehandlung?
Stellen Sie sich darauf ein, 1 bis 2 Tage lang Ihre Augen mit feuchten Kompressen und Eisbeuteln zu bedecken. So klingen die Schwellungen schneller ab. Etwaige Blutreste entlang der Naht können Sie vorsichtig mit feuchten Pads entfernen. Die Intrakutanfäden werden am 5.-7. Tag nach der Operation in der Klinik gezogen.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten? Sie sollten in der ersten Woche nach der Operation Ihre Augen nicht mit Cremes oder Salben belasten. Auch Make-up sollte nicht direkt auf die frische Narbe gebracht werden. Denken Sie daran, die Haut hilft sich selbst am besten. Zum Kaschieren etwaiger Blutergüsse tragen Sie am besten eine dunkle Sonnenbrille.
> Liposuktion - TLA / WAL
TLA (Tumeszenstechnik)
Das Bodyconturing durch das Absaugen von Fett (Liposuktion) bietet die ideale Möglichkeit, hartnäckige Fettansammlungen schonend zu entfernen und dem Körper ein proportionales Aussehen zu verleihen. Die Liposuction eignet sich prinzipiell für jedermann, den die diät- und fettresistenten Fettpolster (genetisch bedingtes Depotfett) stören.
Bei Frauen sind es vor allem die kritischen Zonen am Bauch (Kugelbauch), an Gesäß, Hüften und Oberschenkeln (Reithosen), an Knien, Waden, Oberarmen, Kinn (Doppelkinn) und an den Wangen, die ein gutes Körperbefinden beeinträchtigen können und den Wunsch nach Veränderung hervorrufen. Der "Reithosenspeck" gehört dabei zu den häufigsten Gründen für eine Liposuktion. Die Bindegewebespannung, bzw. der "Sofaknopfeffekt", der für die Cellulite verantwortlich ist, wird durch das Entfernen der Fettzellen auf jeden Fall gelockert, kann somit gemildert bzw. ganz entfernt werden. Das Ergebnis: Hautstraffung und Gewebefestigung, eine Verschönerung des Hautbildes (Cellulitisminderung) und harmonische Körperkonturen.
Jeder fünfte Patient des Schönheitschirurgen ist heute ein Mann. Auch für ihn sind das optimale Aussehen und ein gut proportionierter Körper ein wichtiger Faktor für Lebensqualität und Erfolg. Beim Mann bilden sich Problemzonen häufig am Bauch, am Rücken, an der Taille sowie an Brust und als Doppelkinn. Bei der Entfernung von Fettpolstern im Bereich des Bauches ist es entscheidend, ob es sich hierbei um sog. "Rettungsringe" handelt oder ob das Fett sich tief im Bauchinneren angesammelt hat.
Wie erfolgt eine Liposuktion?
Seit ihren Anfängen in den 70er Jahren wurde die Technik der Fettabsaugung stark verfeinert. Heute sind die Verfahren sehr gewebeschonend und haben selten Nebenwirkungen. Es gibt verschiedene medizinische Alternativen, meist jedoch arbeiten die Chirurgen nach der äußerst schonenden und wohl dosierten Tumeszenzmethode, auch "feuchte Fettabsaugung" genannt.
Im Vorfeld der Operation wird - oftmals computergestützt - mit der Patientin das Wunschergebnis erarbeitet. Zu Beginn des Eingriffs wird das Fettgewebe durch Unterspritzung der Haut mit mehreren Litern einer Kochsalz-Wasser-Lösung aufgeweicht, so dass die vom Gewebe gelösten Fettzellen für die anschließende Absaugung vorbereitet sind. Die Haut über dem Absaug-Areal ist prall gespannt, das Fettgewebe selbst von weicher Konsistenz, so dass das Absaugen per Vakuumpumpe mit mikrofeinen Kanülen (ca. 1,5 mm Durchmesser) schonend vorgenommen werden kann. Innere Blutungen, Nerven- oder Lymphgefäßverletzungen werden durch die Anwendung der Mikroinstrumente vermieden. Insgesamt lassen sich pro Eingriff 3-5 Liter Körperfett waehrend einer Liposuktion entfernen.
Das Absaugen des Fettes direkt unter der Haut verursacht zudem einen zusätzlichen Schrumpfeffekt: Nach und nach zieht sich die Haut zusammen und paßt sich der neuen Körperform an. So entsteht ein glattes und ebenmäßiges Hautbild. Und: einmal reduzierte Fettzellen bilden sich nicht wieder nach.
WAL - Wasserstrahl-assistierte Liposuktion
Die in der Allgemeinchirurgie schon seit vielen Jahren eingesetzte und erprobte Methode der Gewebetrennung durch einen Hochdruck-Wasserstrahl ist nun, mit unserer Unterstuetzung, fuer die Anwendung bei der Fettabsaugung weiterentwickelt worden. Diese mittlerweile zu unserem Standard gehoerende Technik ermoeglicht es zuverlaessiger, das Ergebnis bereits waehrend des Eingriffes einschaetzen und gegebenenfalls korrigierend eingreifen zu koennen. Darueber hinaus ist diese Methode fuer die Patienten weniger belastend, weil keine groesseren Fluessigkeitsmengen im Koerper verbleiben.
Mit einem hauchduennen Wasserstrahl wird das Fettgewebe schonend herausgeloest und gleichzeitig abgesaugt.
Ihre Vorteile: - Das Gewebe wird nicht zerstoert - Schmerzen, Schwellungen und blaue Flecken werden reduziert - Es ist eine geringere Menge an Schmerzmittel notwendig - Optimiertes Ergebnis - Nachtraegliche Korrekturen werden minimiert - Das Ergebnis ist auch fuer Sie sofort sichtbar - Wesentlich kuerzere Operationszeit
Fazit:
Der Koerper wird nicht wie bei den herkoemmlichen Methoden mit einer grossen Menge an Fluessigkeit aufgepumpt. Ihr Arzt kann so das Ergebnis schon bei der Behandlung einschaetzen und exakter operieren.
> Laserpeeling
Laserpeeling – die moderne Hautverjüngung
Das Laserpeeling ist eine Behandlungsform, die in der Ästhetischen Chirurgie in vielen verschiedenen Gebieten zum Einsatz kommt. Man verwendet diese Methode unter anderem zur Hautverjüngung durch die Entfernung kleiner Falten, zum Beispiel Krähenfüße, aber auch zur Behandlung von störenden Feuermalen (Muttermalen), Pigmentstörungen und Aknenarben. Ein weiteres Einsatzgebiet des Laserpeelings ist die Entfernung von unerwünschten Tätowierungen. Am häufigsten erfolgt das Laserpeeling mit einem Computer gesteuerten CO2-Laser. Am Computer lassen sich, je nach Lokalisation und Größe der zu behandelnden Stelle, die notwendige Energie und die Impulsrate einstellen. So ist es möglich, sehr präzise und formgenau die oberste Hautschicht in Bruchteilen von Millimetern unter Sicht abzutragen. Der CO2-Laser wird dabei an die entsprechende Stelle angesetzt und sendet einen fotothermischen Reiz, der die Kollagenfasern der Haut verdampft. Die Neubildung von Kollagen wird angeregt, sodass die Haut nicht nur geglättet sondern auch gestrafft wird. Die Behandlung kleinerer Hautareale erfolgt in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung. Auf Wunsch kann der Patient auch in einen Dämmerschlaf versetzt werden. Bei größeren Eingriffen kann eine Vollnarkose sowie ein anschließender Klinikaufenthalt über einige Tage erforderlich sein. Eine Behandlung dauert ca. ein bis anderthalb Stunden. Nach dem CO2-Laserpeeling wird die Wunde mit einer Folie oder einer Salbe abgedeckt. Die Haut wird für fünf bis acht Tage mehr oder weniger stark gerötet sein.
Laserpeeling – Für glatte Haut und ebenmäßigen Teint
Bei der Laserbehandlung arbeitet der Operateur mit gepulstem Laserlicht, welches die obere Hautschicht durchdringt und die Farbstoffe der Tätowierung in den meisten Fällen auflösen kann. Kleinere Pigmentpartikel werden vom Körper abgebaut. Meist sind mehrere Sitzungen erforderlich. Es ist ein jahrtausende altes Klischee, denn schon die alten Ägypter wussten, dass Schönheit, Erfolg und Macht untrennbar mit einander verbunden sind. Doch irgendetwas muss doch dran sein, denn weltweit genießen schöne Menschen den Ruf intelligenter, kompetenter und sympathischer zu sein. Wenn man sich selbst im Spiegel betrachtet und so langsam kleine Fältchen entdeckt, die sich nach und nach um Augen, Nase und Mund ausbreiten, kommt einem vielleicht der Gedanke, was man tun könnte, damit die Haut im Gesicht wieder gesünder, frischer und auch etwas jünger aussieht. Ein Laserpeeling bietet die Möglichkeiten zur Hautverjüngung durch die Entfernung kleiner Falten, zum Beispiel Krähenfüße, aber auch zur Behandlung von störenden Feuermalen (Muttermalen), Pigmentstörungen und Aknenarben. Eine Behandlung dauert ca. ein bis anderthalb Stunden. Nach dem CO2-Laserpeeling wird die Wunde mit einer Folie oder einer Salbe abgedeckt. Die Haut wird für fünf bis acht Tage mehr oder weniger stark gerötet sein. Die Neubildung der Haut dauert 8 bis 12 Tage, direktes Sonnenlicht sollte für ca. 3 bis 5 Monate gemieden werden. Die komplette Straffung der Haut kann bis zu einem halben Jahr dauern. Ein Laserpeeling hält mehrere Jahre und kann beliebig oft wiederholt werden, Aussehen und Mimik verändern sich dadurch nicht.
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