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> Emmetropie

Ein Auge wird als normalsichtig (emmetrop) bezeichnet, wenn es in entspanntem Zustand (d.h. ohne Akkommodation) einen optisch unendlich entfernten Gegenstand scharf abbildet. Das bedeutet im Sinn der geometrischen Optik, dass sich parallel einfallende Lichtstrahlen (Lichtquelle in großer Entfernung) genau in einem Punkt der Netzhaut schneiden.

Eine Abweichung davon wird als Fehlsichtigkeit (Ametropie) bezeichnet: dazu gehören Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Stabsichtigkeit (Astigmatismus).

Der ophthalmologische Fachausdruck für Normalsichtigkeit ist Emmetropie (griech.: eu = gut, metron = das Maß, ops = das Auge). Das Konzept der Emmetropie ist eine Idealisierung, die sowohl für das theoretische Verständnis als auch für die praktische Korrektur der Ametropie nützlich ist. Im Widerspruch zum Wort "Normalsichtigkeit" liegt der Durchschnitt der menschlichen Augen im ametropen Bereich.

Für die Arbeit an optischen Instrumenten ist ein "normalsichtiges Auge" i.A. keine Voraussetzung, weil sich meist am Okular ein Dioptrienausgleich befindet. Wichtiger ist hier jedoch die Freiheit von Astigmatismus (unterschiedliche Brechkraft des Auges vertikal und horizontal).

Emmetropie ist ebenfalls keine rechtliche Voraussetzung für Berufe wie z.B. des Verkehrsflugzeug-Piloten, denen eine Ametropie von bis zu 3 dpt gestattet ist, des Busfahrers oder Schiffsführers. Hier werden allerdings hohe Anforderungen an die Sehschärfe gestellt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Emmetropie


> Erbium-Laser

Der Erbium-Laser ist in der Lage, in Bruchteilen einer Sekunde die oberste Hautschicht zu verdampfen.

Während die CO2-Laser auch trotz kurzer Impulszeiten aber immer noch eine thermische Randschädigung der behandelten Oberfläche mit Schrumpfungsphänomenen erkennen lassen, vermag seine Weiterentwicklung, der Erbium-Laser aufgrund seiner speziellen Wellenlänge Absorptionsmaximum des Gewebewassers) die Hautoberfläche ohne relevante thermische Begleitschäden abzutragen, weshalb er sich besonders zum kontrollierten, sanften mikrometergenauen, schonenden, Abtragen hauchdünner Hautschichten von ca.40 um Gewebedicke (Mikrometer, entspricht 40 Tausendstel Millimeter) oder von Hautveränderungen eignet.

 Durch die sanfte, kalte Abtragung, ist das Narbenrisiko fast völlig ausgeschlossen.

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